Smartys Himalaya GUI

Post für alle Konten
in einer ruhigen Oberfläche

Der weltweit einzige grafische Client für himalaya. Schlank, dunkel, ohne Ballast — und mit einem Verbindungs-Zahnrad, das die Postfächer auch dort lässt, wo sie hingehören.

Version 0.4.1 Windows 10/11 Linux Im Browser Deutsch / English Freie Lizenz

Diese Seite beschreibt ehrlich, was die Anwendung kann — und was noch nicht. Keine Werbeversprechen.

01Was es ist

himalaya ist ein Kommandozeilen-Programm, das E-Mail-Konten verwaltet: lesen, antworten, verschieben, Flags setzen. Sehr mächtig, sehr schnell — aber unsichtbar. Bis jetzt gab es dafür keine Oberfläche.

Smartys Himalaya GUI legt eine ruhige, dunkle Oberfläche darüber. Keine Cloud dazwischen, kein Konto bei einem Anbieter: Die Anwendung spricht direkt mit dem himalaya auf deinem Rechner — oder auf einem anderen, wenn deine Postfächer dort liegen.

Was es kann

Was noch fehlt

02Installation

Alle Pakete enthalten das Programm und die Oberfläche. Wähle das passende für dein System — die Anleitung darunter erklärt jeden Schritt.

Windows 10 / 11 Installer herunterladen
Debian, Ubuntu, Mint Paket (DEB)
Fedora, Red Hat, openSUSE Paket (RPM)

Windows 10 / 11

Der Installer enthält alles: das Programm, die Mail-Engine himalaya und die Oberfläche. Auf dem Zielrechner muss nichts vorinstalliert sein — kein Python, kein himalaya, kein Zusatzpaket.

Deinstallieren: Einstellungen → Apps → Smartys Himalaya GUI. Die Konten-Einstellungen bleiben dabei erhalten.

Linux (Debian, Ubuntu, Mint)

sudo dpkg -i smartys-himalaya-gui_0.4.1_all.deb
sudo apt-get install -f

Danach steht die Anwendung im Anwendungsmenü. Zusätzlich läuft sie als Dienst im Hintergrund und ist im Browser unter http://127.0.0.1:8770 erreichbar.

Linux (Fedora, Red Hat, openSUSE, SLES)

sudo dnf install smartys-himalaya-gui-0.4.1-1.noarch.rpm
# openSUSE und SLES stattdessen:
sudo zypper install smartys-himalaya-gui-0.4.1-1.noarch.rpm

Das RPM legt das Programm unter /usr/share/smartys-himalaya-gui ab statt in einen Python-Paketordner — der heißt auf jeder Distribution anders. So läuft ein und dasselbe Paket überall. Für das eigene Fenster wird WebKitGTK gebraucht, die Browser-Variante braucht nur Python.

Wer lieber ohne Paket arbeitet:

git clone https://github.com/smartonaut/smartys-himalaya-gui
cd smartys-himalaya-gui
pip install --user .
python3 -m smartys_mail

03Konten einrichten

Beim ersten Start ist die Liste leer und der Assistent öffnet sich von selbst. Er fragt nur, was er wirklich wissen muss.

FeldWas hinein gehört
NameBeliebig, nur für dich — zum Beispiel privat oder firma
AdresseDeine vollständige E-Mail-Adresse
AnzeigenameWas Empfänger sehen, wenn du schreibst
PasswortBei Gmail ein App-Passwort, nicht das Kontopasswort

Gmail: App-Passwort erzeugen

Google lässt Programme nur mit einem eigenen Passwort an das Postfach — das normale Passwort funktioniert nicht. Das ist kein Fehler der Anwendung.

Bei allen anderen Anbietern reicht in der Regel das normale Passwort. Die Serverdaten trägt der Assistent selbst ein, sobald die Adresse steht.

04Wo läuft himalaya?

Das ist der Punkt, der diese Anwendung von anderen unterscheidet. Es gibt zwei Betriebsarten — umschaltbar über das Zahnrad neben dem Stift.

Auf diesem Rechner

himalaya liegt neben dem Programm und verwaltet die Postfächer direkt. Der Normalfall für einen einzelnen Arbeitsplatz.

Die Konten stehen in %APPDATA%\himalaya\config.toml (Windows) beziehungsweise ~/.config/himalaya/config.toml (Linux).

Auf einem anderen Rechner (SSH)

Sinnvoll, wenn deine Postfächer zentral liegen — etwa auf einem Heimserver — und du von mehreren Geräten darauf zugreifen willst. Die Zugangsdaten bleiben dann an einer einzigen Stelle. Die anderen Rechner brauchen nur einen SSH-Schlüssel, kein einziges Passwort.

Einrichten

Warum nicht einfach die config.toml kopieren? Weil darin die Postfach-Passwörter im Klartext stehen. Wer sie auf fünf Rechner verteilt, hat sie an fünf Stellen liegen. Über SSH bleibt es bei einer.

Schlüssel statt Passwort

Damit die Verbindung ohne Eingabe klappt, braucht der Zielrechner deinen öffentlichen Schlüssel:

ssh-keygen -t ed25519                  # nur, wenn noch keiner existiert
ssh-copy-id benutzer@zielrechner

Beim ersten Verbinden fragt die Anwendung einmal nach der Bestätigung des Host-Schlüssels. Ändert sich der Schlüssel später, verweigert sie die Verbindung — das ist Absicht und schützt vor Zwischenschaltern.

05Im Bild

Kontenliste und Nachrichtenansicht

06Versionslog

0.4.1November 2026Aktuell
0.4.0Oktober 2026Vorherige
0.3.1Oktober 2026Behoben
0.1.0Oktober 2026Erste Fassung

07Technisches

PunktDetails
Basishimalaya (Rust), aufgerufen über seine JSON-Schnittstelle
OberflächeWeb-Technik im eigenen Fenster (WebView2 unter Windows, WebKit unter Linux)
PythonNicht nötig — im Windows-Programm enthalten
NetzwerkNur 127.0.0.1. Die Oberfläche ist von außen nicht erreichbar — bewusst, sie hat keine eigene Anmeldung
SpeicherortWindows: %APPDATA%\smartys-himalaya-gui · Linux: ~/.config/smartys-himalaya-gui
LizenzMIT — Quelltext offen, kommerzielle Nutzung erlaubt
Quelltextgithub.com/smartonaut/smartys-himalaya-gui

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